VARIA: Wirtschaft - Berichte

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EB; Buner, Wiebke; rco

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LNSLNS Fahrkostenersatz – Schon seit zwei Jahren in Kraft – doch vielfach noch unbekannt: Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern Kosten für die Fahrten zur Arbeitsstelle ersetzen, ohne daß Steuern darauf fällig werden. Das betrifft Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ausgenommen: Taxen). Dasselbe gilt, wenn es der Arbeitgeber nicht bei Zuschüssen beläßt und die Kosten voll übernimmt. Wie weist der Arbeitnehmer die Kosten nach? Entweder durch Vorlage der Fahrscheine oder durch eine (schriftliche) Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber, aus der hervorgeht, daß der tatsächliche Aufwand für die Fahrten nicht niedriger war als der vom Arbeitgeber ersetzte Betrag. Und wenn Arbeitnehmer mit dem Auto zur Arbeit fahren? Auch daran darf sich der Arbeitgeber beteiligen – mit bis zu 70 Pfennig je Entfernungskilometer. Dies ist jedoch nicht steuerfrei möglich, sondern die Beteiligung muß mit 15 Prozent versteuert werden. Diese Pauschalsteuer trägt – je nach Vereinbarung – der Arbeitgeber oder Arbeitnehmer.
WB


Bankberatung – Läßt sich ein erfahrener Kapitalanleger bewußt auf hochspekulative Börsengeschäfte ein, muß er das Risiko von Kursverlusten selbst tragen. Er kann nicht Schadensersatz von seiner Bank mit der Begründung verlangen, diese hätte ihn von der Fehlinvestition abhalten müssen. Dies gilt selbst dann, wenn die Bank sein finanzielles Engagement durch Kredite unterstützt hat. (Oberlandesgericht Nürnberg, Az.: 5 U 1374/95) WB


Umzug: günstigere Strecke – Umzugskosten sind auch dann steuerlich absetzbar, wenn die durch den Umzug erreichte tägliche Fahrtzeitersparnis zwar weniger als eine Stunde beträgt, der Weg zum Arbeitsplatz aber durch eine günstigere Streckenführung wesentlich erleichtert wird. Darauf hat der Bund der Steuerzahler hingewiesen. Im Urteilsfall verkürzte sich nach dem Umzug die Fahrtstrecke zum Arbeitsplatz von 60 Kilometern auf 35 Kilometer, die Zeitersparnis betrug täglich zwischen 50 und 60 Minuten. Die Strekkenführung – es mußten viel weniger Ortschaften durchquert werden – war deutlich günstiger. Aufgrund dieser Umstände sah das Gericht die Voraussetzungen für einen nahezu ausschließlich beruflich veranlaßten Umzug als gegeben an. (Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 25. Januar 1995, Az.: 1 K 2214/94, Entscheidungen der Finanzgerichte 1995, 515) EB


Drei Jahre Abschreibung – Laptops, die überwiegend beruflich genutzt werden, dürfen nach einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz innerhalb von drei Jahren abgeschrieben werden. Die Steuerbehörden ließen früher nur einen Abschreibungszeitraum von fünf Jahren zu. (Az.: 1 K 1480/93) rco

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