ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2000Fernseh-Konsum: Stress vor der Glotze

AKTUELL

Fernseh-Konsum: Stress vor der Glotze

Dtsch Arztebl 2000; 97(41): A-2664 / B-2272 / C-2136

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Schüler werden durch das Fernsehen geschädigt.

Jugendliche, die übermäßig viel fernsehen, erleiden emotionale und körperliche Schäden und erbringen schlechte Leistungen in der Schule. Im Vergleich zu „Wenigsehern“ (bis zu zwei Stunden täglich) erleben „Vielseher“ (bis zu vier Stunden täglich) die Schulzeit als stressiger. Auch in ihrer Freizeit werden sie emotional stärker beansprucht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg. Die Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen von Fernsehkonsum bei 200 Schülern im Alter von elf bis 15 Jahren erstmals unter alltäglichen Bedingungen. Mit einem tragbaren Datenerfassungsgerät wurden bei den Schülern rund um die Uhr Herzfrequenz und Bewegungsaktivität gemessen, um körperliche, emotionale und mentale Beanspruchung zu errechnen. Außerdem sollten die Jugendlichen viertelstündlich per Knopfdruck ihr aktuelles Befinden und Verhalten ins Gerät eingeben.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema