ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2000Arztgespräche: Wo ist die Lösung?

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Arztgespräche: Wo ist die Lösung?

Dtsch Arztebl 2000; 97(41): A-2699 / B-2295 / C-2040

Hainz, H.

Zu den Beiträgen „Sprachlose Medizin“ von Dr. med. Rudolf Köster und „Visionen eines wieder gelassenen Psychologen“ von Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Mehrgardt in Heft 34–35/2000:
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LNSLNS Die sprachlose Medizin zu verbessern scheint leider nur zu dem im gleichen Heft beschriebenen Problem und Los „Visionen eines wieder gelassenen Psychologen“ zu führen.
Wo ist dabei die Lösung der Probleme und der Nutzen für unsere armen Patienten, die immerhin zu langjährig ausgebildeten Psychologen und Medizinern pilgern, welche ihre Tätigkeit als Besserverdienende erst mit bereits grauen Geheimratsecken beginnen dürfen?
Irgendwie läuft da was falsch, wenn ich nach 20 Jahren Niederlassung inzwischen mit altem klapprigen Peugeot 306 regelmäßig früher zum Dienst fahre als mein Kollege einige Häuser weiter, der in 28 Tagen vor 20 Jahren vom mehlallergischen Bäcker zum Heilpraktiker umschulte und mit dem Mercedes der neuen C-Klasse vor seinem eigenen Praxisgebäude vorfährt. Also mit Evangelisten Johannes I/1 „in principio erat verbum . . .“ – so richtig akademisch läuft es nicht – es muss wohl allerhand Luther hinzukommen: „den Leuten auf’s Maul schauen“. Dann müssten wir nicht mehr ums Budget bangen.
Dr. med. H. Hainz, Bahnhofstraße 4, 54550 Daun

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