ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2000Dopplersonographische Diagnostik

BÜCHER

Dopplersonographische Diagnostik

Dtsch Arztebl 2000; 97(41): A-2702 / B-2302 / C-2166

Ruland, W. Ortwin

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LNSLNS Dopplersonographie
Fundgrube für Erfahrene
W. Ortwin Ruland (Hrsg.): Dopplersonographische Diagnostik. Für Kurs und Praxis. Mit sämtlichen Richtlinien und einem Kommentar zu den Gebührenordnungen. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Deutscher Ärzte-Verlag, Köln, 2000, 394 Seiten, 235 Abbildungen in 280 Einzeldarstellungen, 29 Tabellen, 148 DM
Konfuzius schrieb, die Nachahmung sei der leichteste und das Sammeln von Erfahrungen der bitterste Weg, eine neue Kunst zu erlernen. Infolge der zunehmenden zeitlichen Inanspruchnahme der Ärzte durch bürokratische Anforderungen und Stellenkürzungen ist der medizinische Nachwuchs heute oft gezwungen, den bitteren Weg zu gehen und sich neue Methoden in Form eines „Learning by doing“ anzueignen. Das Buch von Ruland et al. empfiehlt sich auf dem Einband als Anleitung „für Kurs und Praxis“ mit einem „Kommentar zu den Gebührenordnungen“.
Die Erörterung von Grundfragen, garniert mit vielen Abbildungen und Fallbeispielen, sollte den größten Teil in einem Buch für Einsteiger ausfüllen. Erst danach kann auf seltene Krankheitsbilder (zum Beispiel Glomustumor oder das hier nicht erwähnte Lemierre-Syndrom) oder neueste technische Errungenschaften (Power-Mode, dreidimensionale Darstellung) eingegangen werden, zu denen der Anfänger in der Regel sowieso noch keinen Zugriff hat. Das von Ruland herausgegebene und jetzt in der dritten Auflage vorliegende, klar gegliederte und reich bebilderte, preiswürdige Buch ist eine Fundgrube für den Erfahrenen, es läuft jedoch Gefahr, durch zu starke Diversifikation und Betonung der rasanten technischen Entwicklung für den Anfänger den Reiz einfacher Verständlichkeit zu verlieren. Gunter Rexroth

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