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LNSLNS Prof. Dr. med. Hans-Georg Heinrich, ehemaliger langjähriger Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Städtischen Oskar-Ziethen-Krankenhaus Berlin, wurde am 9. August 70 Jahre alt.
Hans-Georg Heinrich, in Berlin geboren, begann seine berufliche und wissenschaftliche Karriere unter Prof. Dr. med. Theodor Brugsch an der I. Medizinischen Universitätsklinik der Charité zu Berlin, die er unter dessen Nachfolger, Prof. Dr. med. Friedrich-Horst Schulz, fortsetzte. 1959 wurde er zum Oberarzt ernannt, im gleichen Jahr hat er sich habilitiert. 1965 wurde Dr. Heinrich zum Professor ernannt und übernahm die Leitung der Klinik für Innere Medizin in Berlin; er hielt weiter Vorlesungen an der Medizinischen Fakultät.
1978 übernahm Prof. Heinrich einen Lehrstuhl für Innere Medizin an der Akademie für ärztliche Fortbildung. Von 1962 bis 1978 war er Sekretär der Berliner Gesellschaft für Innere Medizin. Viele Jahre gehörte er auch dem Vorstand der Gesellschaft für Gerontologie an. Mehr als 300 wissenschaftliche Arbeiten hat er publiziert, darunter zwei Monographien und 34 Buchbeiträge.


Dr. med. Rudolf Wallossek, Facharzt für Orthopädie aus Odenthal bei Köln, wurde am 12. August 75 Jahre alt.
Wallossek, der bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand in Köln-Porz als Orthopäde niedergelassen war, hat sich einen Namen weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus als Philatelist und Motivsammler gemacht. Seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten sichtet und sammelt Dr. Wallossek philatelistische Belege (Briefmarken, Ganzsachen, Stempel und anderes) und erforscht in der Art eines Wissenschaftsdetektivs die medizinhistorischen und philatelistischen Wurzeln und Zusammenhänge. Wallossek ist seit vielen Jahren Leiter der Motivgruppe "Medizin und Pharmazie" im internationalen Dachverband der Philatelisten. Seine Belege und Sammelobjekte waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Auch als Mitglied von Jurys bei Ausstellungen hat sich Wallossek einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren gibt Wallossek einen Informationsdienst für Motivsammler heraus. Er ist Verfasser und Herausgeber des sechsbändigen Handbuches "Alle Ärzte dieser Welt". Zahlreiche profunde Artikel und Aufsätze sind von Dr. Rudolf Wallossek auch im Deutschen Ärzteblatt publiziert worden.


Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. med. h. c. Armin Andrä, zuletzt Geschäftsführender Direktor der Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, wurde am 15. August 70 Jahre alt.
Armin Andrä, in Crimmitschau/Sachsen geboren, studierte Medizin und Zahnheilkunde an der Universität Jena. Von 1955 bis 1957 arbeitete er als Assistent in Gera und Greiz. Promoviert zum Dr. med. dent. wurde er 1956 an der Universität Jena. 1957 begann er seine Weiterbildung zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. 1958 wurde er an der Universität Rostock zum Dr. med. promoviert. Seine Habilitation erfolgte 1964 mit einem Thema aus dem Gebiet der Spaltchirurgie. 1970 wurde Andrä zum ordentlichen Professor ernannt und auf den Lehrstuhl für Chirurgische Stomatologie und Kiefer- und Gesichtschirurgie berufen. Gleichzeitig übernahm er als Direktor die Leitung der Klinik und Poliklinik für Chirurgische Stomatologie und Kiefer-Gesichts-Chirurgie. Von 1983 bis 1990 war Prof. Andrä Direktor der Sektion Stomatologie der Universität Rostock, von 1990 bis zu seiner Emeritierung (1991) war er Geschäftsführender Direktor der Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Rostock. Er war entscheidend an der Entwicklung dieser Fakultät beteiligt und hat nachhaltig den wissenschaftlichen Nachwuchs gefördert. Das wissenschaftliche Interesse von Andrä erstreckt sich auf das gesamte Fachgebiet, wobei der Schwerpunkt seines Werkes in dem Bereich der Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten lag. Andrä verfaßte drei Monographien, 21 Buchbeiträge und 165 Publikationen in Fachzeitschriften. Er ist Herausgeber und Autor von zehn Fach- und Lehrbüchern. EB

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