ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2000Methadon: Das Honorar ist das Problem

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Methadon: Das Honorar ist das Problem

Dtsch Arztebl 2000; 97(42): A-2774 / B-2363 / C-2217

Grüner, Joachim F.

Zu dem Beitrag „Steigende Akzeptanz“ von Dr. med. Paul Rheinberger und Gabriele Sander in Heft 36/2000:
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LNSLNS Mit den AUB-Richtlinen wird erfolglos versucht, Kostendämpfung unter dem Vorwand der Qualitätssicherung zu betreiben. Paragraph 3 a trifft praktisch für jeden Drogenabhängigen zu. Die Standardbegründung schicke ich jedem gerne zu.
Was die Qualität ruiniert und die Kosten treibt, ist der EBM. Er beschränkt die Zahl der Gespräche mit Substituierten auf vier und die Zahl der Drogenscreeningparameter auf 20 pro Quartal. Die Folge ist, dass sich die Substituierten bei den Ärzten konzentrieren, die damit auskommen. Schlechte Behandlungsqualität erhöht aber die Dauer der Methadonsubstitution und damit letztlich die Kosten. Sich über die Zunahme der Substituierten zu freuen ist angesichts dessen naiv.
Joachim F. Grüner, Eschersheimer Landstraße 396, 60433 Frankfurt
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