ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2000Ernährung: Jahrelang durch „Brigitte“-Diät genervt

BRIEFE

Ernährung: Jahrelang durch „Brigitte“-Diät genervt

Dtsch Arztebl 2000; 97(42): A-2776 / B-2381 / C-2213

Kunze, Anne

Zu der Meldung „Frauen leben ungesund“ in Heft 36/2000:
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LNSLNS Jahrelang wurde die Bevölkerung, nicht nur die Frauen, mit der „Brigitte-Diät“ genervt, und nun soll die Bevölkerung an doch sicherlich nicht kostenlosen „Geschmacksseminaren“ teilnehmen. Unterstützt wird das Ganze noch vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, als ob unsere Frau Ministerin nicht Wichtigeres zu tun hätte, es sei denn BMG und „Brigitte“ konzentrieren sich auf die Patienten mit Anorexia nervosa, hier wären in der Tat „Geschmacksseminare“ angebracht.
Nicht Geschmacksseminare, sondern ein Fastentag in der Woche weckt die Lust am Essen. Die Ernährung ist zweifellos sehr wichtig, aber wir leben nicht nur von dem, was uns reift, sondern auch von den Erwartungen, von den Hoffnungen, von den ersten Zeichen, die andeuten, es habe Sinn, ja zu sagen zu dem Weg auf dieser Erde.
Die Zeitschrift „Brigitte“ soll endlich aufhören, der Bevölkerung vorzuschreiben, was und wie viel sie zu essen hat.
Ihre Karikatur zu dem Beitrag war entzückend. So viel Fettleibigkeit gibt es doch en masse in der Bevölkerung. Wenn der Rest der Bevölkerung auch noch so aussehen soll, dann wird unsere Ge­sund­heits­mi­nis­terin noch weniger mit unseren Krankenkassen auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Anne Kunze, Brombeerweg 71,
22339 Hamburg
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