ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2000Irak-Sanktionen: Kindersterblichkeit erhöht

MEDIZIN: Referiert

Irak-Sanktionen: Kindersterblichkeit erhöht

Dtsch Arztebl 2000; 97(42): A-2788 / B-2390 / C-2221

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LNSLNS Eine Untersuchung der UNICEF weist auf eine zunehmende Kindersterblichkeit im Irak seit Verhängung der Sanktionen nach Ende des Golfkriegs hin. Die vor dem Golfkrieg bei 47 auf 1 000 Lebendgeburten liegende Säuglingsmortalität verdoppelte sich im Beobachtungszeitraum, die Kindersterblichkeit (bis fünf Jahre) verdreifachte sich nahezu.
In den autonomen Regionen im Norden des Landes, in denen spezielle Hilfsprogramme der Vereinten Nationen durchgeführt wurden, kam es dagegen zu einer Abnahme sowohl der Säuglings- als auch der Kindersterblichkeit. acc

Ali MM et al.: Sanctions and childhood mortality in Iraq. Lancet 2000; 355: 1851–1857.

Mohamed M Ali, Centre for Population Studies, London School of Hygiene and Tropical Medicine, 49–51 Bedford Square, London WC1B 3DP, England.

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