ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/1996PKV: Längst überfällig

SPEKTRUM: Leserbriefe

PKV: Längst überfällig

Awad, Brigitte

Zur Beitragsgestaltung der privaten Kran­ken­ver­siche­rungen
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LNSLNS . . . Nach dem Studium des Artikels war meine Euphorie schnell verflogen. Die Privatversicherer drehen und wenden sich, wo sie nur können. Aber wir, die Versicherten, können nicht länger die ständig steigenden Prämien in der privaten Kran­ken­ver­siche­rung hinnehmen. In jungen Jahren, direkt nach dem Studium, haben uns windige Versicherungsmakler gelockt, nicht aber davor gewarnt, daß auch wir älter werden, Familien gründen und dann die Beiträge enorm steigen. Familienbeiträge gibt es nicht in der Privatversicherung. Jeder hat seinen eigenen Tarif, der jedes Jahr erhöht wird, ohne Rücksicht auf Verluste.
Auf der anderen Seite sinken die Einkommen der angestellten Ärzte durch das neue Arbeitszeitschutzgesetz.
Ist die private Kran­ken­ver­siche­rung noch finanzierbar für die Betroffenen? Muß man nicht mit viel mehr Sorge in die Zukunft blicken, mit der Angst, ein Sozialfall zu werden? Ist nicht längst auch in der Privatversicherung eine einkommensabhängige Beitragslimitierung fällig? Ist es noch zeitgemäß, daß bei Privatversicherten im Rahmen der GOÄ höhere Sätze abgerechnet werden?
Schützenhilfe für die Privaten? Sie ist längst überfällig, und zwar mit konkreten Vorschlägen und viel, viel mehr Druck auf die Versicherungsunternehmen auch seitens des Gesetzgebers.
Brigitte Awad, Auf Krämert 10, 66606 St. Wendel
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