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LNSLNS Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Peter Emil Becker, von 1957 bis 1975 Direktor des Instituts für Humangenetik in der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen, ist am 7. Oktober kurz vor Vollendung seines 92. Lebensjahres in Göttingen gestorben.
Becker war Psychiater und Neurologe und wurde aus der Praxis in Riedlingen und Tuttlingen auf den Lehrstuhl für Menschliche Erblehre, später Humangenetik, berufen. Er hat sich mit seinen Arbeiten über die erblich bedingten Muskelkrankheiten beim Menschen internationales Ansehen erworben. Diese Arbeiten waren die Grundlage für die spätere erfolgreiche Aufklärung der molekularen Ursachen dieser Erkrankungen. Er war der Nestor der deutschen Humangenetik. Er hat in entscheidendem Maße dazu beigetragen, dass die Humangenetik nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Vertrauen und Anerkennung in der Wissenschaft gewonnen hat. Becker wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1988 mit dem Ehrendoktortitel der Universität Ulm und kurz vor seinem Tod mit dem Preis der Gaetano-Conte-Akademie in Neapel. EB
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