VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2000; 97(44): A-2964 / B-2508 / C-2352

EB

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LNSLNS Europäischer Adipositas-Forschungspreis (Young Investigator Award) – verliehen von der European Association for the Study of Obesity, an Privatdozent Dr. med. Andreas Plagemann, Institut für Experimentelle Endokrinologie an der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité). Ausgezeichnet wurden die grundlegenden Arbeiten des Berliner Wissenschaftlers zur hormonabhängigen Programmierung neuroendokriner Regelsysteme der Nahrungsaufnahme, der Körpergewichtsregulation und des Stoffwechsels sowie zur perinatalen Prägung und möglichen Prävention lebenslang erhöhter Adipositas- und Diabetesdisposition.

Oppenheim-Preis – zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten junger Ärzte auf dem Gebiet der Dystonie verliehen, ausgeschrieben von der Deutschen Dystonie-Gesellschaft e.V., Hamburg, Dotation: 5 000 DM. In diesem Jahr gab es zwei Preisträger: Dr. med. Christine Klein, Klinik für Neurologie, Medizinische Universität zu Lübeck, für ihre Arbeit: „Molekulargenetische Untersuchungen bei primären Dystonien und Dystonie-Plus Syndromen“, und Dr. med. Oliver Bandmann, Klinik für Neurologie, Universität Marburg, für seine Arbeit: „Neurogenetik der Dopa-Responsiven Dystonie“.

Deutscher Psychologie-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e.V., an Diplom-Psychologe Prof. Dr. phil. Max Steller, Professor für Forensische Psychologie am Institut für Forensische Psychiatrie der Freien Universität Berlin/Universitätsklinikum Benjamin Franklin, und an Prof. Dr. phil. Klaus Fiedler, Universität Heidelberg. Ausgezeichnet wurden zwei wissenschaftliche Arbeiten, die die beiden Preisträger für den Bundesgerichtshof erstellt haben, und zwar zum Einsatz von Polygraphen im Strafverfahren und zu den wissenschaftlichen Grundlagen und Standards bei „Glaubwürdigkeitsgutachten“.

Förderpreis – verliehen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an Dr. med. Christoph Baerwald, Medizinische Klinik und Poliklinik IV der Universität Leipzig. Dotation: eine Sachbeihilfe für die Bezahlung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters sowie 40 000 DM für Verbrauchsmaterial für zwei Jahre. Geforscht werden soll zum Thema „Die Bedeutung von genetischen Variationen im Bereich des Corticotropin Releasing Hormon (CRH) Locus bei rheumatoider Arthritis“.

Hermann-Simon-Preis – für Sozialpsychiatrie, unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde e.V. verliehen, gestiftet von der Firma Lundbeck GmbH & Co., Hamburg, Dotation: jeweils 12 500 DM an zwei Preisträger. Diplom-Psychologe Dr. Wolfram an der Heiden, Universitätsklinikum Mannheim erhielt den Preis für seine „Verlaufsstudien an Patienten mit schizophrenen Psychosen“, Privatdozent Dr. med. Michael Soyka, Universität München, für seine „Studien zur Versorgung von Alkoholkranken“. Die Preise wurden anlässlich der 116. Wanderversammlung Südwestdeutscher Neurologen und Psychiater in Baden-Baden verliehen.

Nachwuchs-Förderpreis für klinische Mykologie – verliehen im Rahmen der 34. Wissenschaftlichen Tagung der deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft, gestiftet von der Firma Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, Dotation: 5 000 DM, an Dr. med.
Katrin Hohaus, Hautklinik des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt. Die ausgezeichnete Arbeit befasste sich mit der „Differenzierung von Candida-Stämmen mittels Lektin-induzierter Agglutinationskinetik“. EB
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