ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2000Rinderseuche BSE: Obligatorische Schnelltests

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Rinderseuche BSE: Obligatorische Schnelltests

Dtsch Arztebl 2000; 97(45): A-2968 / B-2512 / C-2356

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LNSLNS Besorgnis nach neuen Krankheitsfällen
Als Reaktion auf neue Fälle der Rinderseuche BSE in Frankreich und Großbritannien hat die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) die europaweite Einführung von obligatorischen Schnelltests gefordert. Auch Deutschland könne sich nicht „mit gutem Gewissen“ als BSE-frei bezeichnen, sagte AgV-Geschäftsführerin Anne-Lore Köhn in Berlin. „Die jüngsten BSE-Fälle in Frankreich wurden schließlich auch erst bekannt, nachdem die Schnelltests eingeführt wurden.“ Die derzeitige Kennzeichnungspflicht reiche nicht aus. Es müsse verhindert werden, dass verseuchtes Rindfleisch überhaupt in die Nahrungsmittelkette gelangt.
Erwin Jordan, Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, kündigte auf dem AgV-Kongress an, dass Deutschland ab 2001 obligatorische BSE-Schnelltests einführen werde.
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