ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2000Gendiagnostik: Nur mit Beratung

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Gendiagnostik: Nur mit Beratung

Dtsch Arztebl 2000; 97(45): A-2970 / B-2532 / C-2351

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LNSLNS Europäische Akademie stellt Studie vor.
Humangenetische Diagnostik sollte in ein interdisziplinäres Beratungskonzept eingebunden werden, fordert die Arbeitsgruppe „Humangenetik“ der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH. Sie stellte nach zweijähriger Arbeit die Ergebnisse ihrer Studie in Berlin vor. „Das Wissen um die eigene genetische Konstitution birgt neben großen Chancen auch Gefahren für die Betroffenen“, sagte Prof. Dr. Claus R. Bartram vom Institut für Humangenetik der Universität Heidelberg. „Die Beratung sollte deshalb auf alle Bereiche der Medizin ausgedehnt werden, in denen genetische Diagnostik betrieben wird.“
Die Autoren der Studie erwägen, die Anwendung von Gentests gesetzlich zu regeln. Dies könne in Form eines beschränkten Arztvorbehaltes geschehen. Keinen zusätzlichen Regelungsbedarf sehen sie für den Markt privater Lebens- und Kran­ken­ver­siche­rungen. Die Studie ist im Springer Verlag erschienen: C. R. Bartram et al. (2000): Humangenetische Diagnostik. Wissenschaftliche Grundlagen und gesellschaftliche Konsequenzen.
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