VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2000; 97(45): A-3040 / B-2572 / C-2284

EB

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LNSLNS Filmpreis – in der Kategorie „Instruments and Devices“, verliehen anlässlich der Tagung 2000 der American Society of Cataract and Refractive Surgery in Boston, an Privatdozenten Dr. med. Christoph W. Spraul, Oberarzt an der Universitäts-Augenklinik Ulm (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Gerhard K. Lang), und sein Team. Ausgezeichnet wurde der Film mit dem Titel „Manufacture and application of custom-designed Diamond Knives“, in dem die Entwicklung, Produktion und der klinische Einsatz einer neuen Generation von Diamantkliniken in der Augenchirurgie dokumentiert wird.

Drs. Haackert-Forschungsstipendium 2000 – verliehen durch die Drs. Haackert-Stiftung zur Förderung der Pränatalmedizin, Dotation: insgesamt 15 000 DM, an Dr. med. Franz Bahlmann, Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik Mainz, in Anerkennung seiner Verdienste im Bereich der Pränatalmedizin. Mit dem Stipendium ist ein Reise- und Forschungsstipendium im Ausland verbunden. Der Wissenschaftler beschäftigt sich vor allem mit der Dopplersonographie des fetalen Herzkreislaufsystems im Rahmen der intrauterinen Wachstumsretardierung und des Zwillingstransfusionssyndroms.

Wulf Vater-Dihydropyridine-Forschungspreis – verliehen von der Universität Mainz, an Prof. Dr. med. Markus Hekker, Dr. med. Marco Cattaruzza, Dr. med. Rolf Wachter und Dr. med. Andreas H. Wagner, Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie der Universität Göttingen, Bereich Humanmedizin. Den mit 30 000 DM dotierten Preis erhielten die Wissenschaftler für ihre Forschungen zum Mechanismus der gefäßschützenden Wirkung von Calcium-Antagonisten bei Arteriosklerose. Der Preis wird einmal jährlich von der Universität Mainz für neuartige experimentell-pharmakologische Modelle zur therapeutischen Anwendung der Dihydropyridine verliehen.

Sertürner-Preis – gestiftet von der Firma Mundipharma, Limburg/Lahn, Dotation: 10 000 DM, an die Forschergruppe um Prof. Dr. med. Wolfgang Larbig, Universität Tübingen. Mit Larbig erhalten Dr. Ellena Huse, Prof. Dr. Herta Flor und Prof. Dr. Niels Birbaumer die Auszeichnung in Würdigung ihrer Forschungsarbeit über „Den Einfluss von Opioiden auf Phantomschmerz und kortikale Reorganisation“.

CINP-Pfizer-Pionierpreis – für Psychopharmazie, an Dr. Paul Janssen (Jahrgang 1926), in Würdigung seiner mehr als 40 Jahre währenden Pionierarbeit auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Therapien für schwerwiegende Geisteskrankheiten.

Posterpreis – verliehen durch den Klinisch-biomedizinischen Forschungsverbund, an Dr. med. Dr. Johannes Thome, Miriam Baader, Brigitte Pesold, Dr. Mei Hu und Prof. Dr. Fritz A. Henn, Biochemisches Labor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim („Modulation of transcription-factor phorsphorylation and gene expression by antipsychotic drugs“).

Organon-Forschungspreis für Biologische Psychiatrie 2000 – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie e.V., Dotation: 30 000 DM, an Dr. med. Jens Wiltfang, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Göttingen, für seine Arbeiten zur Pathogenese und neurochemischen Diagnostik der Alzheimer-Demenz. EB
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