ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/1996Schweiz: Neue Standesordnung

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Schweiz: Neue Standesordnung

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LNSLNSLNSLNS KREMS. In der Schweiz bahnt sich nach Darstellung von Mitgliedern des privaten Vereins "Verbindung Schweizer Ärzte" (FMH) ein grundsätzlicher Strukturwandel an. Dort soll auf Bundesebene eine neue Standesordnung eingeführt werden, die die bisher bestehenden kantonalen Kodizes ersetzen würde. Das wurde während der 42. Konsultativtagung der deutschsprachigen Ärzteorganisationen Anfang Juli in Krems/Österreich berichtet.
Bei der Verteilung von Medikamenten soll in der gesamten Schweiz die bisher schon in den ost- und zentralschweizerischen Kantonen erlaubte Abgabe durch Ärzte auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüft werden. Ärzte beteiligen sich laut FMH zunehmend am Arzneimittelmarkt, zum Beispiel durch den Kauf von Apotheken. Die Apotheker ihrerseits versuchen, Gebiete der ärztlichen Grundversorgung unter dem Stichwort "Gesundheitsberatung" zu besetzen. ED
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