Supplement: Reisemagazin

Eingeschleppte Moskitos

Dtsch Arztebl 2000; 97(46): [23]

rug

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LNSLNS Flugzeuge bringen nicht nur sonnenhungrige Urlauber in tropische Zonen, sondern auch „bluthungrige“ Moskitos von dort mit zurück.
Internationale Experten warnen davor, dass mit dem zunehmenden internationalen Flugverkehr auch das Risiko steigt, dass Malaria übertragende Moskitos eingeschleppt werden.
Zwischen 1969 und 1999 meldeten zwölf Länder 87 Fälle von so genannter Flughafenmalaria an die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO). Mit 26 Fällen führt Frankreich diese Liste an, gefolgt von Belgien mit 16 und Großbritannien mit 14 Fällen. In diesen Zahlen spiegelt sich wider, dass in Paris und Brüssel relativ viele Flugzeuge aus West- und Zentralafrika landen. Infiziert ein eingeschleppter Moskito Menschen in einem malariafreien Land, ergibt sich vor allem ein Problem: Der behandelnde Arzt rechnet nicht mit einer Malariaerkrankung, und es kann bis zur korrekten Diagnose viel Zeit vergehen. Eine hohe Sterblichkeit ist die Konsequenz. Die Autoren der Studie, Dr. Norman Gatz, Dr. Robert Steffen und Dr. William Cocksedge, betonen, wie wichtig es ist, dass in den Flugzeugen, die aus endemischen Gebieten in nichtendemische fliegen, regelmäßig Insektenvertilgungsmittel angewendet werden. rug
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