ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2000Stasi-Verdacht: Unverzeihliche Verzögerung

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Stasi-Verdacht: Unverzeihliche Verzögerung

Dtsch Arztebl 2000; 97(46): A-3084 / B-2618 / C-2426

Höver, Ch.

Zu dem Aktuell-Beitrag „Rosenbrock wieder im WZB“ in Heft 43/2000:
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LNSLNS Es geht mir nicht um die Person des genannten Professors. Es geht darum, dass die so genannten Klarnamen der Inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi in den alten Bundesländern nach zehn Jahren noch nicht ausgewertet sind.
Diese unverzeihliche Verzögerung ist von denen gewollt, die es betrifft. Schließlich hat man als Sieger die nötigen Beziehungen, um Dinge zu verzögern oder verschwinden zu lassen – bis es keinen mehr interessiert. Im Osten dagegen waren die Westdeutschen fleißig bemüht, alles schnell aufzuarbeiten, die Verlierer zu brandmarken, um von der eigenen Schuld abzulenken. In was für einem verkommenen Land leben wir eigentlich?
Dr. med. Ch. Höver, Am Danewend 1, 13125 Berlin
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