ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2000Medizinstudium: Opponieren

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Medizinstudium: Opponieren

Dtsch Arztebl 2000; 97(46): A-3086 / B-2620 / C-2428

Haße, Wolfgang

Zu dem Leserbrief „Zwanghafte Imitation“ von Dr. med. Reinhard Baden in Heft 40/2000:
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LNSLNS Der Leserzuschrift stimme ich vorbehaltlos zu. Die Anglomanie in der Medizin ist erschreckend. Als wenn mit dem Austausch der deutschen Terminologie zugunsten einer englischen schon eine Qualitätsverbesserung der Inhalte erreicht wäre. Völlig unverständlich ist in diesem Zusammenhang die Äußerung des Rektors der Universität München, der vom „Verein Deutsche Sprache e.V.“ zum Sprachpanscher des Jahres gewählt wurde, dass die Schaffung neuer „Departments“ zu Leistungen auf dem Niveau amerikanischer Spitzenuniversitäten führen solle. Warum kann diese Zielvorgabe nicht auch mit „Abteilungen“ erreicht werden? Sprachbewusste Studenten und Hochschullehrer sollten endlich gegen diesen Mangel an sprachlicher Kreativität und Sprachkultur opponieren.
Prof. Dr. med. Wolfgang Haße, Eitel-Fritz-Straße 35, 14129 Berlin
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