ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2000Netter’s Innere Medizin

BÜCHER

Netter’s Innere Medizin

Dtsch Arztebl 2000; 97(46): A-3088 / B-2622 / C-2430

Netter, Frank H.

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LNSLNS Innere Medizin
Visuelles Lernen
Frank H. Netter: Netter’s Innere Medizin. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 2000, 1160 Seiten, 573 Farbtafeln, 99 DM
Jeder kennt die Netter-Atlanten: die didaktisch hervorragend aufgearbeitete Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Klinik. Das Ganze jetzt in Form eines Lehrbuchs mit vielen Bildern, die man auch in Diapositivform auf Fortbildungsveranstaltungen sieht. Dies alles jetzt in einem mehr als 1000 Seiten umfassenden Werk in Taschenbuchformat, ein informativer Text und auf jeder zweiten Seite eine ganzseitige Abbildung. Von der Krankenschwester bis zum Lehrstuhlinhaber kommt keiner am Netter vorbei. Selbst für einen medizinisch interessierten Laien erscheint Netter’s Innere Medizin sinnvoller als alle medizinischen Lexika, die man sich im Laufe seines Lebens zulegt.
Auch wenn die Brillanz mancher Abbildung durch die Reduktion auf Taschenbuchformatgröße verloren geht, ist es schwer, „Schwachpunkte“ zu finden. Vielleicht hätte man bei der Helicobacter-pylori-Therapie die derzeit gängigen Antibiotika auflisten können, doch sind auch hier die Dinge im Fluss; schließlich handelt es sich nicht um ein „Kochbuch zur Therapie“ mit präzisen Dosierungsangaben, doch ist selbst der Hinweis auf Anti-TNF-alpha als (in Erprobung befindliche) Therapie bei Morbus Crohn aufgeführt.
Wer die Vorteile des visuellen Lernens schätzt, kommt um Netter’s Innere Medizin nicht herum. Wolfgang Rösch
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