ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2000ArztCard: Projekt in Baden-Württemberg

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ArztCard: Projekt in Baden-Württemberg

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LNSLNS Vorläufer des elektronischen Arztausweises wird erprobt.
Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat gemeinsam mit der DGN Service GmbH und dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) das Pilotprojekt „ArztCard Baden-Württemberg“ (PAC BaWü) zur Einführung des elektronischen Arztausweises gestartet. Getestet wird der Vorläufer eines elektronischen Arztausweises von 40 niedergelassenen Ärzten, einem Labor und einer pathologischen Praxis. Befundberichte und andere sensible Patientendaten sollen verschlüsselt und digital unterzeichnet per E-Mail über das DGN-Intranet übermittelt werden. Die erforderliche Chipkarte wird im DGN-Trustcenter ausgegeben. Die Ärzte erhalten neben der Software auch ein Kartenlesegerät, das an den PC angeschlossen wird.
In einer zweiten Phase des Projekts soll auch der gesicherte Datenaustausch über das Internet möglich werden. Ziel sei es, so Dr. Gerhard Brenner, Geschäftsführer des ZI, einen einheitlichen Standard festzulegen, sodass mit dem elektronischen Arztausweis in allen Netzen kommuniziert werden könne. Eine Voraussetzung dafür sei die „signaturgesetzkonforme“ Gestaltung der Karte.

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