VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 2000; 97(48): A-3285 / B-2773 / C-2574

EB

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LNSLNS Prof. Dr. med. Werner Schüttmann, Nestor der ostdeutschen Arbeits- und Strahlenschutzmedizin, ist am 24. Oktober kurz nach Vollendung seines 86. Lebensjahres in Berlin gestorben.
Nach seiner internistischen Weiterbildung am Kreiskrankenhaus Reichenbach/Vogtland führten ihn gewerbemedizinische Untersuchungen an das Deutsche Zentralinstitut für Arbeitsmedizin in Berlin-Lichtenberg. Als Chefarzt der dortigen Inneren Abteilung beschäftigte er sich besonders mit berufsbedingten Infektionskrankheiten und Strahlenschäden sowie mit toxischen Lebererkrankungen, über die er sich 1965 habilitierte. 1970 baute er als Ärztlicher Direktor eine moderne medizinische Struktur in der Staatlichen Zentrale für Strahlenschutz, dem späteren Staatlichen Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz in Berlin-Karlshorst, auf. 1976 wurde er zum Honorarprofessor an der Humboldt-Universität ernannt.
Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben widmete er sich ab 1978 besonders der biologischen Wirkung des radioaktiven Edelgases Radon, einerseits Ursache der „Schneeberger Lungenkrankheit“, andererseits wirksames Kur-Heilmittel. EB
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