ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2000Kassenärzte: DIN A4 – warum so viel Papier?

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Kassenärzte: DIN A4 – warum so viel Papier?

Grundmann, Ulrike

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Peinlich transparent“ von Josef Maus in Heft 40/2000:
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LNSLNS Da tät es doch ein DIN-A6-Blöckchen mit Zetteln, worauf eine Liste mit den 20 häufigsten Gebührenordnungspositionen der Praxis nebst den aktuellen Kassenpreisen aufgedruckt ist. Nach Abschluss der Konsultation können die jeweiligen Leistungen auf einem solchen Zettel einfach angekreuzt werden – das reicht doch. Der Patient müsste sich über den opulenten Computer-Ausdruck ja wundern.
Im Hinblick besonders auf den aktuellen Wert der Konsultationsgebühr, Leistungen inbegriffen, empfiehlt es sich, an einem unauffälligen Ort der Praxis ein Sammelbüchschen aufzustellen mit der Aufschrift: „Spenden zum Erhalt Ihrer Kassenpraxis“. Jetzt bliebe nur noch die juristische Frage zu klären, ob Almosensammeln in der Kassenpraxis erlaubt ist.
Dr. med. Ulrike Grundmann, Pfarrer-Winand-Straße 1–3, 56727 Mayen
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