ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2000Sport-Gymnastik: Circensische Entartung

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Sport-Gymnastik: Circensische Entartung

Dtsch Arztebl 2000; 97(49): A-3334 / B-2802 / C-2487

Holle, Wilhelm

Zu dem Beitrag „Hypermobilitätssyndrom: Olympisches Gold für pathologische Eleganz" von Prof. Dr. med. Fritz Schilling in Heft 43/2000:
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LNSLNS Endlich hat einmal ein kompetenter Arzt den Mut aufgebracht, auf den unverantwortlichen Missbrauch junger Mädchen im Namen des Sports und der olympischen Idee hinzuweisen. Diese Spitzensportlerinnen im Bodenturnen sind zu ihren Verrenkungen nur fähig, weil sie genetische Missbildungen an Gelenken und Wirbelsäule haben. Durch die im Spitzensport üblichen brutalen Trainingsmethoden werden diese Anomalien noch verstärkt und bedingen zwangsläufig Präarthrosen, Spondylarthrosen und Frühinvalidität. Mit Recht verurteilt die deutsche Ärzteschaft jede Art von Doping im Sport. Sie sollte auch auf diese circensische Entartung einer Sportdisziplin so reagieren. Ich schlage vor, diesen Artikel durch den Vorstand der BÄK allen Mitgliedern des IOC zugänglich zu machen. Und zwar beipflichtend.
Dr. med. Wilhelm Holle, Kückhauser Straße 89, 44265 Dortmund
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