ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2000Pharmakologie: Unverständlich

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Pharmakologie: Unverständlich

Schindler, Christoph

Zu dem Beitrag „Klinische Pharmakologie – Quo vadis?“ von Martin Wehling in Heft 39/2000:
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LNSLNS . . In einem Zeitalter fortschreitender Subspezialisierung aufgrund zunehmender Komplexität in der Medizin erscheint es mir vollkommen unverständlich, warum gerade jetzt eine Diskussion über die Eigenständigkeit des „Klinischen Pharmakologen“ angestoßen wird. Der Bedarf an Spezialisten in der Klinischen Forschung nimmt ständig zu. Die gezielte Pharmakotherapie nimmt unabhängig von der Fachrichtung einen immer größer werdenden Bereich therapeutischen Handelns ein. Immer häufiger wenden sich Klinikärzte und niedergelassene Kollegen aller Fachbereiche Hilfe suchend mit komplexen Anfragen zu Nebenwirkungsspektren, Arzneimittelinteraktionen oder speziellen Therapieempfehlungen bei multimorbiden Patienten an die Klinische Pharmakologie. Eine Abschaffung des Facharztes für Klinische Pharmakologie wäre ein Schritt in die völlig falsche Richtung.
Christoph Schindler, Pfotenhauerstraße 78, 01307 Dresden
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