ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2000Azidothymidin wirkt bei Säuglingen nicht kardiotoxisch

MEDIZIN: Referiert

Azidothymidin wirkt bei Säuglingen nicht kardiotoxisch

Dtsch Arztebl 2000; 97(49): A-3343 / B-2810 / C-2495

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LNSLNS Die Sorge, dass die Therapie mit Azidothymidin bei HIV-infizierten Schwangeren oder eine Behandlung infizierter Säuglinge bei diesen Kindern kardiotoxische Wirkung hat, ist offenbar unbegründet. Das ist das Ergebnis einer Studie der Abteilung für pädiatrische Kardiologie der Universität von Rochester, USA, bei der eine Gruppe Kinder
HIV-infizierter Mütter von der Geburt bis zum fünften Lebensjahr alle vier
bis sechs Monate echokardiographisch nachuntersucht wurden. Dabei handelte es sich um 382 nichtinfizierte Kinder, von denen 36 entweder in utero oder postnatal Azidothymidin ausgesetzt waren sowie 58 infizierte Kinder, zwölf davon mit Azidothymidintherapie. Die antiretrovirale Therapie oder Prophylaxe war bei diesen Kindern weder mit akuten noch chronischen pathologischen Veränderungen der Funktion des linken Ventrikels assoziiert. silk

Lipshultz SE et al.: Absence of cardiac toxicity of zidovudine in infants. N Engl J Med 2000; 343: 759–766.

Dr. Lipshultz, Division of Pediatric Cardiology, University of Rochester Medical Center, 601 Elmwood Ave.,
Box 631, Rochester NY 14642, steve-lipshultz@urmc.
rochester.edu

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