ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2000Stellungnahme: Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verätzungen und Verbrennungen der Augen

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Stellungnahme: Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verätzungen und Verbrennungen der Augen

MWR

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LNSLNS Zu diesem in Heft 3/2000 erschienenen Beitrag und der sich in Heft 27/2000 anschließend veröffentlichten Diskussion wird der Firma Prevor GmbH, Köln, die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt:
„Previn ist eine sterile Spüllösung gegen Verätzungen auf der Haut oder im Auge, mithilfe derer chemische Produkte rasch entfernt werden können, ohne Einfluss auf den menschlichen Metabolismus zu haben. Sie ist ausschließlich für die äußere Anwendung auf der Haut oder im Auge bestimmt.
Seit dem 30. September 1996 ist Previn nach der europäischen Richtlinie 93/42/CEE in Übereinstimmung mit dem Medizinproduktegesetz und der Medizinprodukteverordnung als Medizinprodukt (Kennzeichnung CE 0459) klassifiziert und erfüllt damit auch bezüglich Qualität und Herstellung die Kriterien dieser Gesetze. Diese Klassifizierung der Previn-Lösung wurde durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Berlin am 19. Dezember 1996 bestätigt. Es handelt sich also hierbei weder um ein Arzneimittel noch um ein Kosmetikum, wie von Konkurrenzunternehmen behaupten werden könnte.
Das Anwendungsprotokoll von Prevor empfiehlt, die Lösung als Erste-Hilfe-Maßnahme sofort nach dem Unfall vor dem Auftreten von Verätzungen als präventive Maßnahme anzuwenden. Dahingegen sollen als Arzneimittel klassifizierte Produkte definitionsgemäß erst nach dem Auftreten von Verätzungen angewendet werden, um die Folgeschäden zu heilen.“ MWR

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