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LNSLNS Preis Telematik-Anwendung/ Successful Applications Award – verliehen durch das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen der Expo 2000 in Hannover, und zwar für das Dokumentationssystem für pädiatrische Onkologie (DOSPO). Dieses System ist in den letzten Jahren in einem Team am Institut für Medizinische Informatik der Universität Heidelberg unter Leitung von Dr. Petra Knaup entwickelt worden. Das System wird inzwischen in verschiedenen Krankenhäusern und in mehr als zwanzig Zentren der Krebsbehandlung im In- und Ausland, so in Österreich und der Schweiz, angewandt.

Christina-Barz-Forschungspreis 2000 – verliehen durch die Christina-Barz-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Essen, Dotation: 60 000 DM, an Privatdozent Dr. med. Werner Köpp, Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin, in Würdigung seines Gesamtwerkes, insbesondere seiner Habilitationsschrift „Zur Bedeutung von anamnestischen Variablen und Parametern des Krankheitsverlaufs für den Behandlungserfolg bei Anorexia nervosa und Bulimia nervosa nach einer stationären Psychotherapie“.

In Heft 42/2000 wurde Dr. med. Martin Grunwald, Universität Leipzig, genannt, der nicht den Forschungspreis, sondern ein Stipendium der Stiftung erhielt.

AGA-HBO-Award 2000 – verliehen durch die Firma AGA Gas GmbH & Co. KG, Hamburg, und den Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V., Dotation: 5 000 DM, an Dr. Günter Speit, Dr. med. Claudia Dennog und Dipl.-Biol. Andreas Rothfuß, Abteilung Humangenetik der Universität Ulm (Leiter: Prof. Dr. med. Walther Vogel) in Würdigung ihrer Erkenntnisse zur Wirkung von hyperbarem Sauerstoff (HBO) und ihres Beitrags zum Verständnis der hyperbaren Sauerstofftherapie (Sauerstoff-Überdrucktherapie). Die Arbeitsgruppe von Prof. Speit forscht seit mehreren Jahren über die genetischen Effekte in Zellen, die verstärkt der Einwirkung von Sauerstoff ausgesetzt sind. Dabei habe sich die HBO-Therapie als „besonders geeignetes Modell erwiesen“, heißt es in der Laudatio.

Carl-Oelemann-Preis 1999 – verliehen durch die Landesärztekammer Hessen, Frankfurt am Main, Dotation: 5 000 DM, an Dr. med. Ute Pohl (32), Cambridge/Großbritannien, in Anerkennung ihrer medizinischen Dissertation, die sie an der Universität Gießen verfasste, mit dem Titel „Morphologische und funktionelle Veränderungen einer Tumorzelllinie des exokrinen Pankreas durch Inaktivierung des Tumorsuppressor-Gens DDC mittels Antisense-RNA“.

Hermann-Rein-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie e.V., gestiftet von der Firma Servier Deutschland GmbH, Dotation: 4 000 DM, an Dr. med. Ralf Brandes, Universität Frankfurt/Main (An endothelium-derived hyperpolarizing factor distinct from NO and prostacyclin is a major endothelium-dependent vasodilator in resistance vessels of wild-type and endothelial NO Synthase knockout mice“).

Walter-Schulz-Stiftungspreis – für wissenschaftliche Arbeiten zur Mammakarzinomforschung, verliehen durch die Walter-Schulz-Stiftung, Dotation: 10 000 DM, an das Forscherteam Dr. med. Günter Raab, Oberarzt an der Frauenklinik vom Roten Kreuz in München, und an Dr. med. Florian Auer, Assistenzarzt an der Klinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums der Technischen Universität München. Preisgekrönt wurde das gemeinsame Forschungsprojekt unter dem Titel „Prospektive Untersuchung der Bedeutung neuer prädiktiver Faktoren für das Ansprechen von Mammakarzinomen im Stadium T2, NO-2, MO unter primär systemischer Therapie“.

Hans-Hartwig-Clasen-Förderpreis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e.V., Dotation: 3 000 DM, an Rainer Kowoll, Oberstabsarzt, Flugmedizinisches Institut der Bundeswehr in Königsbrück, zur Auszeichnung des wissenschaftlichen Vortrages mit dem Thema „Gleichgewichtsübungen mit ,Stehendem Rhönrad‘ und ,Triplex‘ – Im Fliegertraining effektiv zur Erhöhung der vestibulo-motorischen Stabilität?“

Fraunhofer-Preis – verliehen durch die Fraunhofer-Gesellschaft e.V., an Thomas Graeve, in Würdigung der Entwicklung eines Hautmodells als Ersatz für Tierversuche in der Kosmetikindustrie und in der Pharmazie. Der Experte des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik in Stuttgart erhielt die Auszeichnung in Würdigung eines von ihm entwickelten dreidimensionalen Hautmodells, das in seiner Struktur der menschlichen Haut sehr nahe kommt, heißt es in der Laudatio.

Förderpreis „Pädiater für Kinder in Krisenregionen“ – verliehen durch den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V., Köln, anlässlich des 28. Herbst-SeminarKongresses in Bad Orb, an Dr. med. Karlhorst Bacus, Mülheim/Ruhr, in Würdigung seines Einsatzes und seines Engagements bei der ärztlichen Betreuung kranker Kinder in Krisenregionen. Der Preis wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Merck KGaA, Darmstadt, verliehen. EB
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