ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2000Autounfall im Ausland: Schadenersatz oft zu niedrig

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Autounfall im Ausland: Schadenersatz oft zu niedrig

rco

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LNSLNS Mit erheblich geringeren Entschädigungen als in Deutschland müssen Autofahrer rechnen, die im Ausland unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Dies gilt bei Personen-, insbesondere aber bei Sachschäden. Der Grund: Für den Schadenersatz ist nach wie vor das nationale Recht am Unfallort maßgeblich.
Auch die Durchsetzung der Ansprüche ist im Ausland oft mühsam und langwierig. Hinzu kommen in einigen Ländern unzureichende gesetzliche Deckungssummen. Um Ärger und finanzielle Verluste zu vermeiden, sollten ins Ausland reisende Autofahrer eine gültige „grüne Karte“ (internationaler Versicherungsnachweis) und einen europäischen Unfallbericht mit sich führen.
Zu überprüfen ist generell der Versicherungsschutz: Sinnvoll sind die private Unfallversicherung (für Personenschäden), die Vollkaskoversicherung (für Schäden am eigenen Auto) und ein Schutzbrief (bei Panne oder Diebstahl). rco
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