ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2000Transplantationen: Längere Wartelisten

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Transplantationen: Längere Wartelisten

Dtsch Arztebl 2000; 97(50): A-3376 / B-2840 / C-2524

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LNSLNS Elf Prozent der Bevölkerung haben einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Patienten mussten 1999 rund sechs Jahre auf eine Nierentransplantation warten (1995: viereinhalb Jahre). Im selben Zeitraum ist die Zahl der auf eine Niere wartenden Patienten von rund 9 500 auf mehr als 11 000 gestiegen. Zwischen 1994 und 1999 sind während der Wartezeit 2 122 Nierenpatienten, 1 461 Herzpatienten sowie 739 auf eine Lebertransplantation wartende Patienten gestorben. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion hervor.
Nach einer repräsentativen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben im Jahr 1999 elf Prozent der Bevölkerung einen Organspendeausweis ausgefüllt. Die Zahl derjenigen, die auf diese Weise schriftlich ihre Entscheidung über eine postmortale Organspende niedergelegt haben, sei gegenüber früheren Untersuchungen deutlich gestiegen (drei bis fünf Prozent). Dennoch sei, so die Bundesregierung, „ein Anteil von elf Prozent noch keineswegs als befriedigend anzusehen“.
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