ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2000Pharmaverband: Öffnung für Start-ups

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Pharmaverband: Öffnung für Start-ups

Dtsch Arztebl 2000; 97(50): A-3377 / B-2841 / C-2525

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LNSLNS Verband setzt verstärkt auf Gentechnik.
Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) will sich künftig für junge Biotech-Unternehmen öffnen. Durch geringere Beiträge soll für sie die Mitgliedschaft im Verband attraktiv gemacht werden. In der Biotechnologie sieht der VFA einen Garanten für den therapeutischen Fortschritt. „In Zukunft wird überhaupt kein neues Medikament mehr auf den Markt kommen, an dessen Entwicklung die molekulare Biotechnologie nicht beteiligt war“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Patrick Schwarz-Schütte, anlässlich der Mitgliederversammlung in Berlin.
Schwarz-Schütte kritisierte Bestrebungen der Bundesregierung und des Bundesrates, sich auf europäischer Ebene für eine Änderung der EU-Patentrichtlinie einzusetzen. Die Biotech-Firmen seien auf einen effektiven Patentschutz angewiesen. Der Anteil biotechnologisch hergestellter Wirkstoffe steige bei den Neuzulassungen drastisch an, von 13 Prozent 1998 auf mehr als 30 Prozent 1999. Derzeit sind in Deutschland 68 gentechnisch hergestellte Medikamente zugelassen.
Deutschland stehe in Sachen Biotechnologie innerhalb Europas noch an der Spitze. Die Zahl der Patentanmeldungen sei im vergangenen Jahr um 36 Prozent gestiegen. Diesen Vorsprung dürfe man nicht aufgeben.
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