ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2000Betriebskrankenkassen: Gesunde Klientel

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Betriebskrankenkassen: Gesunde Klientel

Dtsch Arztebl 2000; 97(51-52): A-3456 / B-2904 / C-2584

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LNSLNS Der BKK-Bundesverband meldet relativ niedrigen Krankenstand.

Die Pflichtversicherten bei den Betriebskrankenkassen (BKK) waren 1999 genauso selten krank wie 1998 – durchschnittlich 16 Arbeitstage. Bereits 1998 war die Arbeitsunfähigkeit mit 16 Tagen auf den niedrigsten Stand seit 1976, dem Beginn der Statistik, gesunken. Der BKK-Bundesverband geht davon aus, dass der Krankenstand auch in 2000 niedrig ist. Die bisherige Entwicklung lasse dies vermuten.
80 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage der BKK-Versicherten entfielen auf nur sechs Krankheitsgruppen: Muskel- und Skeletterkrankungen (27,2 Prozent), Atemwegserkrankungen (18,6 Prozent), Verletzungen und Vergiftungen (14 Prozent), Verdauungserkrankungen (7,7 Prozent), Herz- und Kreislauferkrankungen (6,4 Prozent) sowie psychiatrische Erkrankungen (6,1 Prozent).
Großen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hatte der berufliche Status der BKK-Versicherten: Arbeiter meldeten sich 1999 doppelt so lange krank wie Angestellte.
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