ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2000Investmentclub Börsebius: Erfolgreiches Jahr 2000

VARIA: Schlusspunkt

Investmentclub Börsebius: Erfolgreiches Jahr 2000

Dtsch Arztebl 2000; 97(51-52): [76]

Rombach, Reinhold

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LNSLNS Eine gute Idee ist erst dann eine, wenn sie sich in den Wirren des Alltags bewährt. Das gilt natürlich auch und erst recht für unseren
privaten Investmentclub Börsebius.
Im Prinzip geht es mir als Geschäftsführer des Clubs zunächst darum, Anlegern, die sich mit einem mittleren Vermögen von ihrer Bank nicht so recht betreut fühlen, eine – privat organisierte – Plattform zu bieten. Gemeinsam ist man halt eben stärker als alleine, besitzt eine klar bessere Verhandlungsposition. Genau das haben wir auch nach langen Gesprächen gegenüber unserer Depotbank durchgesetzt.
Wir bezahlen jetzt für alle Wertpapierspesen nur noch ein Drittel des Betrages, den der Bankkunde normalerweise entrichten muss, und auf Depotgebühren verzichtet die Bank völlig. Somit zahlt sich für unseren Börsenclub die geringe Kostenbelastung im Vergleich zu anderen Anlageformen über die Jahre vergleichsweise stark aus.
Die Sache macht aber nur dann Sinn, wenn das Kapital auch sorgfältig angelegt wird. Der Börsenclub hat sich eine Satzung gegeben, die diesem Vorsichtsprinzip ausreichend Rechnung trägt. In Aktien darf immer nur maximal ein Drittel des Gesellschaftsvermögens investiert werden, wogegen die festverzinslichen Wertpapiere und kurzfristigen Gelder mindestens zwei Drittel des Depots ausmachen müssen.
Mit dieser konservativen Anlagestrategie richtet sich der Börsenclub vornehmlich an Anleger, die nach alternativen Formen der Vermögensbildung und der Altersvorsorge suchen. Spekulative Anleger sind dagegen beim Investmentclub nicht gut aufgehoben.
Den Test der Praxistauglichkeit haben wir in diesem wahrlich turbulenten Börsenjahr durchaus gut gemeistert. Wenn nicht alles täuscht – es sind ja nur noch ein paar Tage bis zum Ultimo – werden wir das Jahr mit einer Wertentwicklung knapp unterhalb der Zehnprozentgrenze abschließen. Bei den Aktien haben wir unter anderem eine größere Position FAG Kugelfischer gekauft und bei den festverzinslichen Wertpapieren die Genussscheinpositionen weiter aufgestockt. Insgesamt haben wir die Position an Tages- und Festgeld stark erhöht, um das Pulver für Neuinvestitionen trocken zu halten. Gleichwohl wird es auch im nächsten Jahr darauf ankommen, an die allererste Stelle die Vorsicht zu setzen.



Interesse?
Wenn Sie sich unverbindlich informieren wollen, schreiben Sie bitte an: 1. Privater Investmentclub
Börsebius, Postfach 50 15 15, 50975 Köln, oder faxen Sie an die Nr. 02 21/39 70 71. Die Mindest-
einlage beträgt 50 000 DM und die monatliche Teileinlage 300 DM. Der Investmentclub ist keine offizielle Veranstaltung des Deutsches Ärzteblattes, sondern wurde von Börsebius (Reinhold Rombach) in Privatinitiative gegründet.
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