ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2001Sucht: Alkohol und Tabak vorn

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Sucht: Alkohol und Tabak vorn

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-4 / B-4 / C-4

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LNSLNS „Jahrbuch Sucht 2001“ vorgestellt

Die Abhängigkeit und der Missbrauch von Alkohol und Tabak prägen nach wie vor das Suchtgeschehen in Deutschland. Das geht aus dem „Jahrbuch Sucht 2001“ (Neuland-Verlagsgesellschaft mbH, 27 DM) hervor, das die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchgefahren (DHS) in Berlin vorstellte. Zwar gebe es keine dramatischen Veränderungen zum Vorjahr, sagte DHS-Geschäftsführer Rolf Hüllinghorst, aber durch das hohe Niveau des Missbrauchs von Suchtmitteln aller Art könne von Entwarnung keine Rede sein.
An den Folgen ihres Alkoholkonsums sterben in Deutschland dem Jahrbuch zufolge jährlich mehr als 42 000 Menschen. 1,6 Millionen seien alkoholabhängig. Noch gravierender seien die Auswirkungen der Tabaksucht. Demnach sterben jährlich 111 000 Menschen an den Folgen des Rauchens, rund sieben Millionen sind abhängig von Tabak. Die DHS fordert daher ein Werbeverbot für Tabak und Alkohol, eine zusätzliche Abgabe auf diese Produkte sowie eine verstärkte Suchtprävention und Öffentlichkeitsarbeit.
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