ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2001Eigenblutpräparate: Herstellungs-Erlaubnis ruht

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Eigenblutpräparate: Herstellungs-Erlaubnis ruht

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-4 / B-4 / C-4

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LNSLNS „Krebsarzt“ Klehr wehrte sich vergeblich gegen Anordnung der Behörden.
Der umstrittene Krebsarzt Dr. med. Nikolaus Klehr darf bis auf weiteres keine Human-Eigenblutzytokine mehr herstellen. Wie die Süddeutsche Zeitung meldet, hat die Regierung von Oberbayern festgestellt, dass in Klehrs medizinischem Labor wiederholt und über einen längeren Zeitraum hinweg mutmaßlich infektiöses Blut in einem Arbeitsprozess mit nicht kontaminiertem Blut anderer Spender bearbeitet wurde. Die Aufsichtsbehörden hätten deshalb mit sofortiger Wirkung das Ruhen von Klehrs Erlaubnis zur Arzneimittel-Herstellung angeordnet.* Das Verwaltungsgericht München wies einen Eilantrag Klehrs ab, mit dem er versucht hatte, sich gegen die Anordnung zu wehren.
Das Deutsche Ärzteblatt hat in den vergangenen Jahren mehrfach über den Dermatologen und dessen umstrittene „Autologe Target Cytokine-Therapie“ gegen Krebs berichtet.

* Grundlage des Artikels ist ein Bescheid der Regierung von Oberbayern vom 24.10.2000. Darin wird das Ruhen der Erlaubnis zum Herstellen von Human-Eigenblutzytokinen angeordnet, die Dr. Klehr für seine Betriebsstätte in Grünwald erteilt worden war. Nach Angaben Klehrs wurde die Herstellung in der ärztlichen Praxis nicht untersagt.

Redaktion DÄ, 27. Juli 2007
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