ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2001Telematik: Public-Private-Partnership

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Telematik: Public-Private-Partnership

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-8 / B-6 / C-6

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LNSLNS Telematikzentrum für das Gesundheitswesen mit Modellfunktion

Das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (ZTG) sei ein gelungenes Beispiel für eine Public-Private-Partnership von Wirtschaft und Selbstverwaltung, um den Einsatz innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zu fördern, sagte Wolfgang Clement, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Einweihung der neuen Räumlichkeiten des ZTG in Krefeld (www.ztg-nrw.de). Das Zentrum war Ende 1999 auf Initiative des nordrhein-westfälischen Ge­sund­heits­mi­nis­teriums gegründet worden. Birgit Fischer, nordrheinwestfälische Ge­sund­heits­mi­nis­terin, betonte, das ZTG sei eine in Deutschland einmalige Plattform mit Modellcharakter auch für andere Länder, um Telematikkonzepte praktisch und vor allem flächendeckend umzusetzen. Das ZTG hat die Rechtsform einer GmbH und wird von der Landesregierung mit sechs Millionen DM über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Danach soll sich die Gesellschaft selbst tragen. Gefördert werden die GmbH selbst und die ersten fünf Projekte:
- Beim „Telemed-Atlas NRW“ handelt es sich um eine webbasierte Datenbank telematischer Projekte im Gesundheitswesen. Die Erhebung dazu läuft seit September. Erfasst sind zurzeit zwanzig Projekte.
- Das Projekt „Standardisierungsplattform“ sieht vor, eine exemplarische, auf Standards basierende Kommunikationsplattform einzurichten und eine Datenbank als Informations- und Beratungsgrundlage aufzubauen.
- Der „Regionen-Wettbewerb“ dient der Auslobung von Musterregionen, in denen die Einführung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien fortgeschritten ist.
- Das Patienteninformationssystem „Gesundheit NRW“ soll den Bürgern qualitätsgesicherte Informationen zu gesundheitsbezogenen Themen zur Verfügung stellen und einen Überblick über die Gesundheitsangebote des Landes liefern. Der Start des Internet-Angebots ist für Mitte 2001 vorgesehen.
- Im „Kommunikationsforum“ soll der öffentliche Diskurs zu Fragen telematischer Anwendungen im Gesundheitswesen stattfinden. Hier sind auch Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote vorgesehen.
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