ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2001Sterbehilfe: Welche Logik!

BRIEFE

Sterbehilfe: Welche Logik!

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-28 / B-24 / C-26

Schobert, Kurt F.

Zu dem Leserbrief „Herbeigeredet“ von Dr. Gottlob Flier in Heft 40/2000:
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LNSLNS Es ist verwunderlich, dass Herr Dr. Flier die Ergebnisse der repräsentativen Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. erstellt wurde, infrage stellt . . . Verwunderlich ist dies deshalb, weil Herr Dr. Flier bei anderen repräsentativen Umfragen wie zum Beispiel der Deutschen Hospiz-Stiftung, auf die auch im Deutschen Ärzteblatt hingewiesen wurde, meines Wissens diese Ergebnisse nicht durch Leserbrief infrage stellte. Deshalb ist es angebracht, die Argumentation von Herrn Dr. Flier selbst infrage zu stellen.
Nicht selten wird von Ärzte-Funktionären das Gegen- „Argument“ gebracht, gesunde Bürger könnten nicht befinden, wie kranke Bürger urteilen; sind aber diese Bürger schwer krank, wird von Ärzte-Funktionären nicht selten das Pseudo-„Argument“ vorgetragen, jetzt könnten diese Bürger nicht mehr über sich selbst bestimmen, denn nun seien sie so schwer krank, dass die Willensentscheidung letztlich dem Arzt überlassen bleiben müsse.
Welche Logik! Welche Selbstherrlichkeit! Soll das Selbstbestimmungsrecht nur für Ärzte gelten? . . .
Dr. Kurt F. Schobert, Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e.V., Lange Gasse 2–4, 86152 Augsburg
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