ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2001Psychotherapie: Ein Phänomen

BRIEFE

Psychotherapie: Ein Phänomen

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-30 / B-21 / C-21

Utikal, Hans-Peter

Zu dem Beitrag „Die Kassenart bestimmt die Behandlung“ von Petra Bühring in Heft 43/2000:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Ich beobachte seit Beginn meiner (fast ausschließlich psychotherapeutisch ausgerichteten) ärztlichen Tätigkeit im Jahre 1991 das Phänomen, dass sich das Verhältnis von bei Primärkassen versicherten Patienten zu allen übrigen fast durchgängig auf 30 zu 70 beläuft. Die Gründe hierfür bleiben der Spekulation überlassen. Ich darf dabei aber reinen Gewissens behaupten, absolut keine Selektion vorgenommen zu haben. Meine Daten ähneln somit denen der im Artikel erwähnten Erhebung. Da ich fast ausschließlich Langzeittherapie anbiete, überträgt sich die ungleiche Relation auch auf dieses Item. Eine Schlussfolgerung auf kapitalistische Motive halte ich daher aus meiner unmittelbaren Sicht für abwegig beziehungsweise gewollt kriegerisch.
Dr. med. Hans-Peter Utikal, Am Bahnhof 4, 82205 Gilching
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema