ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2001Hinweise für Autoren medizinisch-wissenschaftlicher Beiträge

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Hinweise für Autoren medizinisch-wissenschaftlicher Beiträge

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-33 / B-29 / C-29

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LNSLNS 1. Allgemeines
- Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlicht Übersichten,
Originalarbeiten und Kurzberichte über praktische und
wissenschaftliche Themen aus dem gesamten Gebiet der Medizin, die bisher weder im Inland noch im Ausland publiziert worden sind. Unter Beachtung der klinischen Relevanz sollen Ärzte aller Fachgebiete in Praxis und Klinik in didaktisch klarem, allgemein verständlichem Stil angesprochen werden.
- Normierende Texte (Empfehlungen, Richtlinien, Leitlinien und so weiter) können im Deutschen Ärzteblatt nur dann publiziert werden, wenn sie im Auftrag der Bundes­ärzte­kammer oder der Kassenärztlichen Bundesvereinigung als Herausgeber oder gemeinsam mit diesen erarbeitet und von den Herausgebern als Bekanntgabe klassifiziert und der Redaktion zugeleitet wurden.
- Die Manuskripte, die nicht gleichzeitig anderen Schriftleitungen zur Veröffentlichung angeboten werden dürfen, sind einzureichen bei der Medizinisch-Wissenschaftlichen Redaktion (MWR) des Deutschen Ärzteblattes oder bei dem zuständigen Fachvertreter. Grundsätzlich werden Manuskripte, auch angeforderte, von unabhängigen Fachgutachtern beurteilt.
Mit der Annahme des Manuskriptes erwirbt die Deutsche
Ärzte-Verlag GmbH das ausschließliche, zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Recht, Urheberrecht und verwandte Schutzrechte im Sinne des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) umfassend zu nutzen. Die Einräumung umfasst die Befugnis des Verlags, die Rechte im In- und Ausland in körperlicher und unkörperlicher Form zu nutzen und das Werk öffentlich wiederzugeben, und zwar insbesondere in Printmedien, Film, Rundfunk, Datenbanken, Telekommunikations- und Datennetzen sowie auf Datenträgern (wie zum Beispiel CD-ROM, Disketten und Mikrofilm). Die Rechte gelten auch bei Nutzung durch Dritte unter Übertragung entsprechender Nutzungsrechte im In- und Ausland. Keine Dritte in diesem Sinne sind nach §§ 15 ff. AktG verbundene Unternehmen.
1.1 Arzneimittel/Dosierungsangaben
- Es sind die internationalen Freinamen (generic names) zu verwenden. Handelsnamen können in Klammern hinzugefügt werden; es empfiehlt sich die Formel: . . . (zum Beispiel . . .).
- Im Manuskript und bei der Fahnenkorrektur ist besondere Sorgfalt auf die Angabe der richtigen Dosierungen zu legen. Falls über Erfahrungen mit Indikationen, Dosierungen und Applikationsformen von Arzneimitteln
berichtet wird, die in Deutschland (noch) nicht zugelassen sind, ist hierauf besonders hinzuweisen.
1.2 Manuskriptumfang, Bildmaterial

1.2.1 Übersichten/Originalarbeiten
- höchstens 8 Manuskriptseiten zu je 30 Zeilen (doppelter
Zeilenabstand) mit je 60 Zeichen (2 300 Wörter);
- Die Redaktion bevorzugt kürzere Artikel, maximal 6 Manuskriptseiten zu je 30 Zeilen (1 600 Wörter).

1.2.2 Editorials
(in der Regel auf Einladung der Medizinisch-Wissenschaft-
lichen Redaktion)
a) als Begleitung zu Artikeln
Textumfang: etwa 70 Zeilen mit 60 Zeichen (600 Wörter)
b) von übrigen Beiträgen im Heft unabhängige, informierende Editorials, zum Beispiel über wissenschaftliche Entwicklungen in den einzelnen Fachgebieten
Textumfang: etwa 160 Zeilen mit 60 Zeichen (1 500 Wörter)

1.2.3 Wissenschaftliche Kongressberichte
nur auf Anforderung seitens der Medizinisch-Wissen-
schaftlichen Redaktion beziehungsweise nach Rücksprache mit dieser
1.3 Kurzdarstellung/Zusammenfassung
Zu Übersichten und Kurzberichten gehört eine Zusammenfassung mit Schlüsselwörtern, beides in Deutsch und Englisch, sowie eine englische Übersetzung der Überschrift. Bitte auf einem gesonderten Blatt einreichen
- Bei Übersichten erscheint zusätzlich im Inhaltsverzeichnis eine Kurzdarstellung, die den Leser auf den Beitrag aufmerksam machen soll.
Länge Zusammenfassung/Summary: jeweils maximal 25 Zeilen zu je 30 Zeichen (130 Wörter)
Schlüsselwörter/Key words: jeweils 5 Begriffe
Länge Kurzdarstellung: maximal 7 Zeilen zu je 30 Zeichen
1.4 Literaturverzeichnis
Das Verzeichnis soll nur im Text zitierte Literatur enthalten.
Literaturverzeichnisse bis zu 15 Stellen können mit dem
Beitrag publiziert werden; umfangreichere werden nur in die Sonderdrucke übernommen und sind auch über das Internet abrufbar. „Persönliche Mitteilungen“ sollen nicht in das Literaturverzeichnis aufgenommen, sondern als Fußnote vermerkt werden.
Literatur
- Das Literaturverzeichnis wird in alphabetischer Reihenfolge und durchnummeriert geschrieben; die Nummern werden im Text in runden Klammern angegeben und nicht hochgestellt.
- Bei der Auflistung und Schreibweise der Literatur wird nach der „Vancouver-Konvention“ verfahren:
a) bis 6 Autoren alle auflisten; ab 7 und mehr Autoren nur die drei ersten + et al.
b) In englischen Titeln (auch in Buchtiteln) gilt die
Kleinschreibung, mit Ausnahme des ersten Wortes.
c) Bei der Quellenangabe (Jahr, Volume) entfällt der Fettdruck.
d) Die Abkürzungen für Zeitschriften folgen der „List of Journals“, soweit sie im „Index Medicus“ aufgeführt sind,
beziehungsweise in Anlehnung an diese Liste.
e) Beispiele für die Schreibweise:
Zitierweise
- Zeitschriften
  1. Hartmann LC et al.: Efficacy of bilateral prophylactic mastectomy in women with a family history of breast cancer. N Eng J Med 1999; 340: 77–84.

2. Löllgen H, Lüderitz B: Neue Methoden in der kardialen Funktionsdiagnostik. Dt Ärztebl 1999; 96: A-1486–1487 [Heft 22].
  3. Monden M, Shakon M, Gotoh M et al.: Selection of therapeutic modalities for hepatocellular carcinoma in patients with multiple hepatic lesions. Cancer Chemother Pharmacol 1992; 31 (Suppl. I): 38–44.
- Bücher
  4. Sherlock S, Dooley J: Hepatic Tumours. In: Sherlock S, Dooley J: Diseases of the liver and biliary system. London, Berlin, Wien: Blackwell Scientific Publications 1993; 503–531.
  5. Steewaag M, Maisch B, Strauer BE: Determinations for coronary atherosclerosis regression. The Marburg lipid intervention trial. In: Steinmetz A, Schneider J, Kaffarnik H, eds.: Hormones in lipoprotein metabolism. Berlin, Heidelberg: Springer 1993; 197–204 .
1.5 Autoren
c Die Anzahl der Autoren ist eng auf die an der Erstellung
des Manuskriptes beteiligten Wissenschaftler zu begrenzen. Sie sollte im Allgemeinen nicht mehr als 3 betragen.
- Auf der Titelseite ist die Klinik/das Institut anzugeben, in der/dem der Beitrag entstanden ist, unter Nennung des
Klinikdirektors/Institutsvorstandes, dessen Einverständnis vorliegen und bei Bedarf nachgewiesen werden soll.
- Die Zustimmung aller Autoren ist zu gewährleisten.
- Für alle Autoren, auch im Klinikhinweis, sind die vollständigen akademischen Titel sowie die ausgeschriebenen
Vornamen mit anzugeben.
- Die vollständige Anschrift des verantwortlich zeichnenden Autors ist am Schluss des Beitrages anzuführen.
2. Technische Hinweise
Die Bearbeitung des Manuskriptes und seine Vorbereitung
für den Satz erfolgen in der MWR nach den hauseigenen Richtlinien. Sie helfen uns, wenn Sie Ihren Text als Word-Datei für PC auf Diskette oder per E-Mail (aerzteblatt@aerzteblatt.de) und Papier vorlegen und auf eine eigene layout-technische Gestaltung des Manuskriptes verzichten.
2.2 Textgliederung/Zwischenzeilen
- Zwischenüberschriften dienen der besseren Übersichtlichkeit Ihrer Arbeit.
2.3 Zahlen und Maßeinheiten
- stehende Maß-, Gewichts- und Zeitbezeichnungen (also ohne Zahl davor).
- Nicht ausgeschrieben werden Zahlen in Verbindung
mit Maß-, Gewichts- und Zeiteinheiten (20 cm, 50 g, 70 kg, 12 sec, 4 h).
- In Formeln und Tabellen werden ausnahmslos die üblichen Abkürzungen (also auch %) sowie der kleine Strich zwischen zwei Zahlen benutzt.
2.4 Abkürzungen
a) Medizinische Abkürzungen sollen nur gebraucht werden, wenn sie allgemein – auch in anderen Sprachen – geläufig sind (wie ACTH, EEG, DNA). Nur dem Spezialisten bekannte Abkürzungen sind bei ihrer ersten Nennung – in Klammern dahinter – aufzulösen.
b) Allgemeine Abkürzungen wie: z. B., ca., u. a., sog., evtl., bzw. . . . werden ausgeschrieben.
2.5 Rechtschreibung
Die Rechtschreibung richtet sich nach den neuen Regeln der Rechtschreibreform und den Modifizierungen der deutschen Presseagenturen. Für die Schreibweise von medizinischen Fachausdrücken gelten die Regeln des Duden „Das Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke“.
Trennungen und Zeichensetzung erfolgen bis auf weiteres nach den alten Regeln der Rechtschreibung.
2.6 Abbildungen, Tabellen, Legenden, Copyright

2.6.1 Abbildungen
- Fotos (möglichst nur in Originalvorlagen) und Dias
werden unverändert übernommen; eine Anonymisierung ist vorzunehmen; werden Personen zur Demonstration einer
bestimmten Erkrankung erkennbar abgebildet, so obliegt es dem Autor, die Genehmigung für die Veröffentlichung einzuholen; wird diese nicht erteilt, kann eine Veröffentlichung nur unter weitgehender Abdeckung identifizierbarer Gesichtspartien erfolgen.
- Grafische Darstellungen werden, soweit es die Vorlage
erlaubt, übernommen.

2.6.2 Tabellen
Tabellen sind jeweils auf einem gesonderten Blatt einzureichen; die Legenden hierzu sind als „Kopfzeilen“ über den Tabellen einzusetzen.

2.6.3 Legenden zu Abbildungen
Alle Legenden zu Abbildungen (Fotos, Dias, Grafiken) sind auf einem gesonderten Blatt einzureichen.

2.6.4 Copyright
Bei der Wiedergabe von Abbildungen, Darstellungen und
Tabellen aus fremden Zeitschriften oder Büchern wird davon ausgegangen, dass der Autor die Nachdruckgenehmigung
eingeholt hat.
2.7 Erteilung der Druckerlaubnis
Vor Drucklegung erhalten Sie
- einen Fahnenabzug zur Korrektur
- Ausdrucke der eingescannten Abbildungen und neu
erstellten grafischen Darstellungen.

Mit der Rücksendung der Korrekturfahnen und der Freigabe der Abbildungen beziehungsweise Grafiken erteilen Sie uns die Druckerlaubnis.




Stand: Januar 2001
Sitz der Redaktion: Ottostraße 12, 50859 Köln
Telefonische Auskünfte: 0 22 34/70 11-1 34 bis 1 37
E-Mail: aerzteblatt@aerzteblatt.de

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