VARIA: Personalien

Geburtstag

Dtsch Arztebl 2001; 98(1-2): A-58 / B-50 / C-50

T., J.

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LNSLNS Prof. Dr. med. Heinz Wenderoth, Dortmund, wird am 11. Januar 90 Jahre alt. Er arbeitete zunächst pädiatrisch und trat 1936 in die I. Medizinische Klinik des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf ein, wo er sich nach dem Kriegsdienst 1944 habilitierte. Von 1946 bis 1956 wirkte er als Dozent und Oberarzt an der gleichen Klinik und befasste sich vor allem mit Blut- und Stoffwechselkrankheiten; als Erster in Deutschland berichtete er, dass sich jugendliche Diabetiker unter Insulinmangel schlecht entwickelten.
Bereits vor 50 Jahren forderte Wenderoth, nichtuniversitäre Großkliniken in die Ausbildung der Medizinstudenten einzubeziehen.
1956 übernahm er die Leitung der Medizinischen Klinik des Städtischen Klinikums Dortmund, der er bis 1976 vorstand. Im Verlaufe einer ausgedehnten Poliomyelitisepidemie richtete er eine Spezialabteilung für künstliche Langzeitbeatmung ein, um Gelähmten eines großen Einzugsgebietes mit modernen Geräten zu helfen, meist nach Tracheotomie. Als Vorsitzender der „Ärztlichen Vereinigung im Ruhrgebiet“ beteiligte er sich mit Vorträgen an der ärztlichen Fortbildung.
Wenderoth gehört jener älteren Ärztegeneration an, die Innere Medizin noch als einheitliches Ganzes verstand, das Auftauchen vorher unbekannter hochwirksamer Heilmittel miterlebte und, unterstützt von jungen Mitarbeitern, zur Einführung neuzeitlicher diagnostischer und therapeutischer Verfahren beitrug. J. T.
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