ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2001Chronische Wunden: An Zinkmangel denken

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Chronische Wunden: An Zinkmangel denken

Dtsch Arztebl 2001; 98(3): A-98 / B-84 / C-84

Kraus, Anton

Zu dem Beitrag „Viel Geld für nichts?“ von Dr. med. Olaf Prik in Heft 45/2000:
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LNSLNS Angesichts dessen, dass die immensen Kosten für Ulcus cruris überwiegend durch die direkte Wundbehandlung verursacht werden, fordert der Autor zu Recht eine „Intensivierung der Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Grunderkrankung, die das Auftreten von chronischen Wunden begünstigt“. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass offenbar ein großer Teil der Ulcus-cruris-Patienten an Zinkmangel leidet, der eine schlechte Wundheilung zur Folge hat. Die Therapie eines Zinkmangels ist einfach, risikolos und wirkungsvoll. Gegen-
über den von Dr. Pirk propagierten innovativen Therapiemaßnahmen grenzt sich die Zinksubstitution in einem entscheidenden Punkt ab – sie ist konkurrenzlos preiswert. Gerade auf dem Gebiet der Wundheilung könnte sie als begleitende Maßnahme zu einer deutlichen Entlastung der GKV beitragen.
Dr. Anton Kraus, Am Waitzeckerbach 22, 82362 Weilheim
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