ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2001Abort- und Missbildungsrate bei Kindern von Mitarbeitern in Kernkraftindustrie nicht erhöht

MEDIZIN: Referiert

Abort- und Missbildungsrate bei Kindern von Mitarbeitern in Kernkraftindustrie nicht erhöht

Dtsch Arztebl 2001; 98(3): A-110 / B-93 / C-91

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LNSLNS In einer großen englischen Untersuchung von Mitarbeitern in der Kernkraftindustrie konnte kein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Missbildungen oder einer höheren Abortrate festgestellt werden. Untersucht wurden 23 676 Vaterschaften und 3 585 Schwangerschaften, die bei Mitarbeitern in drei britischen Kernkraftunternehmen aufgetreten waren. Allenfalls zeigte sich ein gering erhöhtes Risiko (Faktor 2,2) für Frauen, die nachweislich präkonzeptionell kontaminiert worden waren; bei nur 29 Fällen erreichte diese Aussage keine statistische Signifikanz. Bei Männern hatte die Exposition beziehungsweise Kontamination mit Radioaktivität überhaupt keinen Einfluss auf die Abort- oder Missbildungsrate. acc
Doyle P et al.: Fetal death and congenital malformations in babies born to nuclear industry employees: report from the nuclear industry family study. Lancet 2000; 356: 1293–1299.

Dr. P. Doyle, Epidemiology Unit, Department of Epidemiology and Population Health, London School of Hygiene and Tropical Medicine, University of London, Keppel
Street, London WC1E 7HT, England.

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