ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2001Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft: Nochmals zu Hydroxyethylstärke (HES) und Juckreiz

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft: Nochmals zu Hydroxyethylstärke (HES) und Juckreiz

Dtsch Arztebl 2001; 98(3): A-130 / B-112 / C-108

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LNSLNS Unser Referat der Arbeit von Reimann et al. im Deutschen Ärzteblatt vom 27. 10. 2000, Ausgabe A, Seite 2884, konnte zu Missverständnissen führen: Die Autoren haben in der Tat schon bei einmaligen, geringen Dosierungen (30 g) von HES Speicherungen in der Haut festgestellt. Aber nicht bei diesen Dosierungen, sondern insgesamt bei den untersuchten Patienten, die kumulative Dosen bis zu 840 g erhielten, kam es in einem hohen Prozentsatz zu teilweise sehr lang anhaltendem Juckreiz. Die Schwellendosis hierfür lag relativ niedrig, nämlich bei 200 g.
Ein Rückschluss auf die tatsächliche absolute Inzidenz von Juckreiz bei Gabe von HES kann aus dieser Arbeit nicht gezogen werden, da es sich um Patienten handelte, die nach nicht näher beschriebenen Einschlusskriterien diesem Forschungsprojekt der Universitätshautklinik Münster zugewiesen wurden.
Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft: Aachener Straße 233–237, 50931 Köln, Telefon: 02 21/40 04-5 20, Fax: -5 39, E-Mail: akdae@t-online.de, Internet: www.akdae.de
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