ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2001Hauptstadt-Mitte-Sprüche

VARIA: Schlusspunkt

Hauptstadt-Mitte-Sprüche

Dtsch Arztebl 2001; 98(3): [144]

Montgomery, Frank Ulrich

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LNSLNS • „Gerade als ich meiner Kuh das Fressen abgewöhnte, ist sie verendet.
Das ist Gesundheitspolitik in Deutschland, so ergeht es den Ärzten und den Krankenhäusern.“
Gerald Meder, Mitglied des Vorstandes der Firma Rhön-Klinikum AG, Ressort Personal und Finanzen,
Bad Neustadt an der Saale, vor der 98. Haupt­ver­samm­lung des Marburger Bundes (Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.) am 3. November in Berlin

• „Warum haben wir das australische DRG-System gewählt?
Antwort: Große Sprünge mit leerem Beutel!“
Dr. med. Dieter Mitrenga, Internist, Chefarzt in Köln, Mitglied des Marburger Bundes (Bundesverband) am 4. November in Berlin

• „Integrierte Versorgung? Das kenne ich nicht! Muss wohl heißen: Intrigantenversorgung!“
Ltd. Ministerialrat Dr. jur. Ernst Bruckenberger, Krankenhausreferent im Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Familie, Arbeit und Soziales, Hannover
• „Mit dem EuGH-Urteil zum Bereitschaftsdienst von Krankenhausärzten sind wir gewissermaßen über den Jordan.“
Rudolf Henke, Internist aus Aachen, MdL, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes (Bundesverband), 1. Vorsitzender des MB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz e.V., Köln (in Anspielung an eine Aussage des Staatssekretärs im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Erwin Jordan, Bonn, die Krankenhausbudgetdeckel könnten gelüftet werden, sollte das EuGH-Urteil vom 3. Oktober 2000 in Deutschland lupenrein umgesetzt werden müssen)
• „Trotz meiner kurzen Haare, ich spreche absolut kokainfrei vor Ihnen.“
Detlef Parr, FDP-MdB aus Ratingen, gesundheitspolitischer Obmann der FDP-Bundestagsfraktion, vor der Haupt­ver­samm­lung des Marburger Bundes am 3. November in Berlin

• „Wir sind nicht dafür, dass es Königinnen der Nacht und Dunkelmänner im Krankenhaus gibt und die anderen Kollegen sich aufs Golfen am Tag vorbereiten.“
Dr. med. Klaus-Udo Josten, Anästhesist, Klinikarzt aus Bonn, Qualitätssicherungsexperte der Ärztekammer Nordrhein, Delegierter bei der Haupt­ver­samm­lung des Marburger Bundes, am 4. November während der MB-Haupt­ver­samm­lung in Berlin

• „In Köln nennt man den Karneval ,die fünfte Jahreszeit‘. Da regieren Prinz, Bauer und Jungfrau. Dazwischen haben wir etwas Spaß gehabt. Danach regieren aber wieder die Richtigen mit strengem Regiment.“
Dr. med. Klaus-Udo Josten, Anästhesist, Oberarzt am Johanniter-Krankenhaus zu Bonn, Qualitätssicherungs-Experte der Ärztekammer Nordrhein, am 4. November in Berlin

• „Dokumentieren, dokumentieren, dokumentieren, bis die Schwarte kracht.“
Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Radiologe aus Hamburg, Vorsitzender des Marburger Bundes
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