ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Ambulante Reha: Kurswechsel

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Ambulante Reha: Kurswechsel

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-136 / B-113 / C-110

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LNSLNS Rehazentren kooperieren zunehmend mit Rentenversicherungsträgern.
Der Zentralverband ambulanter Therapieeinrichtungen Deutschland (ZAT) blickt wieder optimistisch in die Zukunft: Die Rentenversicherungsträger wollen sich verstärkt auf dem Gebiet der ambulanten medizinischen Rehabilitation engagieren. „Derzeit laufen Gespräche zwischen dem ZAT, der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und den Landesversicherungsanstalten“, bestätigte Uwe Schröder, Sprecher des ZAT.
Obwohl ambulante Rehabilitationsleistungen seit Januar 2000 im Gesetz festgeschrieben sind (§ 40 SGB V), mussten im vergangenen Jahr viele Therapieeinrichtungen Rückschläge einstecken. In einigen Bundesländern genehmigten die Krankenkassen zwischen zehn und fünfzig Prozent weniger Komplextherapien. Begründung: Diese seien nach ihrer Interpretation des § 40 von den Rentenversicherungsträgern zu finanzieren. Personalentlassungen in den Therapieeinrichtungen und lange Wartezeiten für die Patienten waren die Folge.
Viele Rehazentren suchen nach einem Ausweg: „Wir bieten neben den üblichen ambulanten Therapieformen auch die teilstationäre Rehabilitation an“, erläutert Dr. med. Jürgen Ulrich, Chefarzt der Rehabilitationsklinik „MEDICA“ in Leipzig. Er erweiterte zudem sein Spektrum vom orthopädischen auf den kardiologischen Bereich. Auch der ZAT rät seinen Mitgliedern, das Therapieangebot so umfangreich wie möglich zu gestalten.


Die MEDICA-Klinik Leipzig bietet ambulante/teilstationäre Rehabilitation auf orthopädischem und kardiologischem Gebiet an.
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