ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Spurensicherung: Lanze für die Staatsanwälte

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Spurensicherung: Lanze für die Staatsanwälte

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-138 / B-118 / C-114

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LNSLNS Rechtssicherheit bei der Untersuchung genetischen Materials als Ziel
Eine molekulargenetische Untersuchung von Spurenmaterial sollen zukünftig die Staatsanwälte und ihre Hilfsbeamten anordnen können. Einen entsprechenden Gesetzentwurf wird der Bundesrat auf Antrag der Länder Bayern und Sachsen in den Bundestag einbringen.
Hintergrund ist, dass manche Strafgerichte die Auffassung vertreten, genetisches Material oder Spuren wie etwa Blut und Sperma dürften nur auf Anordnung eines Richters untersucht werden. Der Gesetzentwurf des Bundesrates soll an diesem Punkt für Rechtssicherheit sorgen.


Eine Speichelprobe wird entnommen. Mehr als 12 000 Männer hatten mit ihrer Teilnahme an einem „Massen-Gentest“ vor zwei Jahren die Fahndung nach einem Mörder unterstützt.
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