ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Krankenhäuser: Zwei Prozent plus

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Krankenhäuser: Zwei Prozent plus

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-138 / B-118 / C-114

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LNSLNS GKV gab 1999 mehr als 100 Milliarden DM aus.
Die gesetzlichen Krankenkassen gaben 1999 für die stationäre Behandlung in den 2 252 Akutkrankenhäusern 101,6 Milliarden DM aus. Dies bedeutet einen Ausgabenanstieg um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Personalkosten betrugen fast 68 Milliarden DM (+2,2 Prozent); die Sachkosten stiegen um 1,6 Prozent auf 33 Milliarden DM. Von den Personalkosten entfielen 26,7 Milliarden DM (40 Prozent) auf den Pflegedienst. Der klinikärztliche Dienst verursachte Kosten in Höhe von 14,6 Milliarden DM (21,6 Prozent). Bei den Sachkosten war der medizinische Bedarf mit 16,4 Milliarden (50 Prozent) der größte Kostenblock. Die Instandhaltungskosten beliefen sich auf 4,5 Milliarden DM (13,5 Prozent).
Die Zahl der Behandlungsfälle stieg 1999 um 1,9 Prozent auf 16,3 Millionen. Die Verweildauer sank von 10,7 (1998) auf 10,4 Tage. Dadurch verringerte sich die Zahl der Pflegetage um 1,2 Prozent auf 169 Millionen. Die durchschnittlichen Kosten je Patient blieben im Vergleich zu 1998 nahezu unverändert bei 6 086 DM. Die Kosten je Pflegetag stiegen um 3,2 Prozent auf 586 DM.
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