ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Zidovudin zur Prophylaxe der perinatalen HIV-Übertragung

MEDIZIN: Referiert

Zidovudin zur Prophylaxe der perinatalen HIV-Übertragung

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-181 / B-155 / C-150

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LNSLNS An einer großen Zahl HIV-infizierter Schwangerer wurden kurze und lange Therapieschemata mit Zidovudin zur Prävention einer materno-fetalen HIV-Übertragung in der Perinatalphase untersucht. Dabei zeigte sich die Kombination aus langdauernder Therapie der Mutter (28. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt) kombiniert mit langdauernder Therapie der Neugeborenen (sechs Wochen ab Geburt) allen anderen Therapieschemata mit verkürzten Zidovudin-Gaben sowohl bei der Mutter als auch beim Neugeborenen überlegen. Von besonderer Bedeutung erwies sich die lange Behandlungsdauer der Mütter. Die Autoren empfehlen daher, diese in jedem Fall durchzuführen, da längere Therapiezeiten bei den Neugeborenen Versäumnisse in der Pränatalphase nicht mehr wettmachen können. acc
Lallemant M et al.: A trial of shortened zidovudine regimens to prevent mother-to-child transmission of human immunodeficiency virus type 1. N Eng J Med 2000; 343: 982–991.
Dr. Lallemant, PHPT, 57/2 Faham Rd., Soi 3, Muang Chiang Mai 50000, Thailand.

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