ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Krebsrisiko bei perniziöser Anämie

MEDIZIN: Referiert

Krebsrisiko bei perniziöser Anämie

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-181 / B-155 / C-150

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LNSLNS Bei Patienten mit chronisch atrophischer Gastritis und intestinaler Metaplasie auf dem Boden einer Autoimmungastritis, wie dies für eine perniziöse Anämie kennzeichnend ist, entwickeln sich gehäuft Magenkarzinome. Aber auch eine Assoziation mit dem Pankreas- und Ösophaguskarzinom ist in der Literatur aufgeführt. Die Autoren berichten über die Ergebnisse einer Untersuchung an 4 586 Patienten mit perniziöser Anämie, die über das schwedische Krebsregister erfasst worden waren. Sie konnten nur einen Zusammenhang mit dem Magenkarzinom, nicht jedoch mit einem Karzinom von Speiseröhre und Bauchspeicheldrüse dokumentieren. Insgesamt wurden 54 Fälle eines Magenkarzinoms registriert, wobei sowohl der chronische Entzündungsprozess in der Magenschleimhaut als auch die perniziöse Anämie als Risikofaktoren anzusehen sind. w
Karlsin BM, Ekbom A, Wacholder S et al.: Cancer of the upper gastrointestinal tract among patients with pernicious anemia: a case-chort study. Scand J Gastroenterol 2000; 35: 847–851.
Dr. B. M. Karlson, Department of Surgery, University Hospital, SE-751 85 Uppsala, Schweden.

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