ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2001Helicobacter pylori weg – Refluxösophagitis da?

MEDIZIN: Referiert

Helicobacter pylori weg – Refluxösophagitis da?

Dtsch Arztebl 2001; 98(4): A-184 / B-151 / C-147

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LNSLNS Von Labenz wurde 1997 erstmals darauf hingewiesen, dass die Sanierung der Helicobacter-pylori-Infektion bei Patienten mit einem Ulcus duodeni möglicherweise eine Refluxösophagitis zu provozieren vermag. Die Autoren führten eine prospektive Studie bei 87 Ulcus-duodeni-Patienten durch, bei denen eine Eradikationstherapie durchgeführt wurde, die in 72 Prozent erfolgreich war. Nach einem Jahr wiesen 37 Prozent
der erfolgreich behandelten und jetzt Helicobacter-pylori-negativen Patienten Refluxsymptome oder eine Refluxösophagitis auf, während dies nur bei 13 Prozent der nicht erfolgreich Therapierten der Fall war (p = 0,04). Ein Zusammenhang zwischen Gewichtszunahme, Alkohol- oder Koffeinkonsum, Rauchen oder spezifischen Helicobacter-pylori-Stämmen ließ sich nicht herausarbeiten. w

Falcone CA, Barkun AN, Friedman G et al.: Is helicobacter pylori eradication associated with gastroesophageal reflux disease? Am J Gastroenterol 2000; 95: 914–920.

Carlo A. Falcone, M.D., Division of Gastroenterology, Royal Victoria Hospital, 687 Pine Avenue West, Montreal, Quebec H3A 1A1, Kanada.

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