ArchivDeutsches Ärzteblatt36/1996Gericht schränkt Kompetenzen von Augenoptikern ein

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Gericht schränkt Kompetenzen von Augenoptikern ein

Glöser, Sabine

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LNSLNS DÜSSELDORF. Augenoptiker dürfen keine berührungslosen Augeninnendruckmessungen, Prüfun-
gen des Dämmerungssehens oder der Blendempfindlichkeit unentgeltlich anbieten oder für sie werben. Die Photographie des Augenhintergrunds ist ihnen untersagt. Mit diesem Urteil bestätigte das Oberlandesgericht Koblenz eine Entscheidung des Landgerichts Bad Kreuznach vom 5. September 1995 (Geschäfts-Nr. 5.0 108/95).
Die Vorsitzende des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA), Dr. med. Gudrun Blaul, erklärte, damit werde den Bemühungen einiger Optiker Einhalt geboten, der Öffentlichkeit heilkundliche Kompetenzen vorzutäuschen. Das gelte besonders für die Screening-Meßverfahren. Der BVA gehe davon aus, so Blaul, daß das "vehemente Vordrängen der Augenoptiker in heilkundliche Gefilde durch weitere Entscheidungen von Judikatur und Politik gestoppt werde". SG
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